architekturfabrik ziemke - PVA Tepla 2
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PVA Tepla 2 | Wettenberg, DE | 2007

Im Jahr 2004 beschloss der Vorstand der PVA TePla AG den Neubau ihres Hauptsitzes und damit den Umzug von Wetzlar nach Wettenberg. Auf Grundlage unserer Erfahrungen im Zusammenhang mit den Neubauten der PVA GmbH in Jena bekamen wir den Auftrag für das städtebauliche Konzept und die Planung für den Teil der Montage und Produktion. Das Raumprogramm umfasst eine Kapazität von ca. 3.000m² Nutzfläche für die Abteilungen Konstruktion, Entwicklung, Verwaltung und Firmenleitung sowie ca.9.000m² Nutzfläche für Montage und Produktion von Vakuumanlagen. Darin integriert ist ein Bereich für Einkristall-Ziehanlagen. In diesen Anlagen werden monokristalliene Siliziumkristalle gezogen, die Grundlage für die Herstellung von hochwertigen Photovoltaikzellen und für die Halbleiterindustrie sind.

Im Rahmen der Entwicklungsstudie haben wir uns intensiv mit den komplexen Prozessen der Produktion und ihren versorgungstechnischen Grundlagen beschäftigt. Unsere Erfahrungen im Zusammenhang mit den Bauten für die Solarindustrie waren uns dabei eine wichtige Hilfe. Auf der anderen Seite sind die gewonnen Erkenntnisse aus der Produktion von Kristallzuchtanlagen und Vakuumöfen eine wesentliche Stütze für die Konzepte, die wir heute für die Bauten von Waferfabriken und Fabriken für die Photovoltaik-Zellen und -Modulproduktion entwickeln.

Daten

Wettenberg, Deutschland
2007
Auftraggeber PVA Tepla AG
Leistungsphase 1-8
Nutzfläche 9.000 m²
Baukosten (KG 300, 400+700) 14.000.000 €